Freitag, 20. Juli 2018
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Ausblick

Die neue Ausgabe 2/2018 erscheint im Juli

Meinungsmacht im Internet

In den letzten Jahren haben die traditionellen Medienkonzerne teils erhebliche Steigerungen der im Digitalen erwirtschaften Umsatzanteile ausgewiesen. Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) hat die zahlreichen Erfolgsmeldungen zum Anlass genommen, die Digitalstrategien der Medienunternehmen sowie die Entstehung und Verteilung von Meinungsmacht im Internet „neu vermessen“ zu lassen. Die zentralen Thesen und Schlussfolgerungen des jüngst veröffentlichten Gutachtens „Meinungsmacht im Internet und die Digitalstrategien von Medienunternehmen – Neue Machtverhältnisse trotz expandierender Internet-Geschäfte der traditionellen Massenmedien-Konzerne“ stellen die Autoren Prof. Dr. Frank Lobigs (TU Dortmund) und Prof. Dr. Christoph Neuberger (LMU München) in einem Beitrag für das Praxisforum vor.

Zukunft der deutschen Filmförderung

Die Konzepte zur Förderung der deutschen Filmbranche werden in jüngster Zeit verstärkt hinterfragt. So ist in einem Beitrag von Nico Hofmann und Wolf Bauer in der FAZ vom 16.01.2018 zum Beispiel zu lesen: „Zukunftsfähig ist ein Förderinstrument deshalb nur dann, wenn es unabhängig von Abspielwegen die Inhalte-Produktion in Deutschland unterstützt.“ Dringend erforderlich seien insbesondere Anreize für die Produktion von High-End-Drama-Serien, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Für Deutschland gäbe es für Bewegtbildinhalte enorme Wachstumspotentiale. Es sei höchste Zeit zu handeln. In der Rubrik Standpunkte beleuchten wir die Frage der Zukunftsfähigkeit der deutschen Filmförderung aus unterschiedlichen Perspektiven. Stellungnahmen wird es geben von Seiten der Produzentenallianz, aus den Filmförderanstalten, von den öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanstalten sowie aus der Wissenschaft.

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