Freitag, 20. September 2019
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Standpunkte

Journalismus im Mediennetzwerk

Als vor 20 Jahren die Fachzeitschrift „Convergence“ an den Start ging, waren sich die herausgebenden Wissenschaftler bewusst, dass „Convergence“ ein „dangerous word“ ist (Silverstone 1995: 11). Das ist heute nicht viel anders: Das Schlüsselwort „Konvergenz“ symbolisiert nach wie vor den rasanten Strukturwandel in Medien und Journalismus, wird in ganz vielen Bereichen und Bedeutungen verwendet und enthält in seiner Trendaussage einen „claim“ – nämlich den Anspruch, dass das Zusammenwachsen der Medien unausweichlich ist (vgl. Kaltenbrunner/Meier 2013). Im Kontext der journalistischen Praxis und der Journalismusforschung gesellt sich deshalb zur deskriptiven und prognostischen Frage „Gibt es einen crossmedialen Journalismus? Wird es ihn künftig vermehrt geben?“ die normative Frage „Soll es crossmedialen Journalismus überhaupt geben? Ist Crossmedia gut für den Journalismus?“.

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