Mittwoch, 13. November 2019
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Location-Based Advertising

Weltweit kommen auf derzeit knapp 7,3 Milliarden Menschen etwa 5,3 Milliarden Mobiltele-fone, wovon wiederum 40 Prozent den internetfähigen Mobilfunktelefonen, sogenannten Smartphones, zugerechnet werden können (Meeker 2015). Aus Unternehmenssicht ist die zunehmende Verbreitung von Smartphones bedeutsam. Das liegt vor allem an den grundlegenden Eigenschaften dieser Geräte. Im Vergleich zu stationären PCs sind Smartphones leicht zu transportieren und können überall verwendet werden. Zudem enthalten Smartphones eine Reihe von Sensoren, die es ermöglichen den Anwendungskontext des Geräts zu erfassen. Konkret erlauben Smartphone-spezifische Applikationen wie Location-Based Services (LBS) die Verwendung des Standorts der Geräte bzw. Nutzer. Eine spezielle Anwendung von LBS ist Location-Based Advertising (LBA). Bei LBA wird Nutzern Werbung standortbezogenen auf ihren Smartphones bereitgestellt. Hier lassen sich zwei Anwendungsszenarien unterscheiden: „Mobile Push“ und „Mobile Pull“. Mobile Push beinhaltet die Aussendung von Werbenachrichten, initiiert von Unternehmen bzw. Smartphone Applikationen (Apps). Auch regional ausgerichtete Werbung im Fernsehen fällt unter die Kategorie Push LBA, wobei die örtliche Genauigkeit deutlich geringer ist im Vergleich zu LBA über Smartphones. Mobile Pull beschreibt den Anwendungsfall, wobei Nutzer die Suche nach standortbezogenen Angeboten selbst initiieren. Auf Grund von fehlenden Erkenntnissen ist aus wissenschaftlicher Sicht jedoch unklar, inwieweit sich das Verhalten der Nutzer zwischen Mobile Push und Pull Szenarien unterscheidet und wie sich dies auf die Verwendung und Implementierung von LBA auswirkt. Mit Hilfe von zwei Anwendungsbeispielen sollen nachfolgend die Unterschiede zwischen beiden Szenarien aufgezeigt und konkrete Lösungsansätze abgeleitet werden.

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